Segel- und Motoryachten aus Mahagoni und Teak

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Dichtungsmasse

Elastische Dichtmasse

Elastische Dichtmasse auftragen

Zum Auftragen dieser Silikonartigen Dichtungsmasse wurde der Rumpf wieder angehoben und mit Stahlstützen gesichert.

Bei der weißen Masse handelt sich nicht um Klebstoff! Der Ballastkiel wird ausschließlich durch die Bolzen am Rumpf gehalten.

Allerdings arbeitet Holz immer etwas und ist deshalb nie absolut plan mit Blei zu verbinden (vor allen, wenn es gegossen wurde). Ferner dehnen sich Holz und Metalle wie Blei bei Erwärmung unterschiedlich stark. Deshalb ist eine dauerelastische Masse dazwischen erforderlich, um ein Vordringen des Wassers zu den Bolzen oder gar ein Eindringen des Wassers in die Bolzenbohrungen im Kielschwein zu vermeiden.

Hier wird im direkten Vergleich auch der Durchmesser der Bolzen erkennbar. Die dickeren Bolzen besitzen einen Durchmesser wie ein Unterarm.

Die Dichtmasse wird übrigens gleichmäßig aufgebracht und dann sorgfältig verteilt, sodaß beim Absenken des Rumpfes überall gleichviel Dichtmasse vorhanden ist.

Rund um die Bolzen

Rund um die Bolzen

Vor allem rund um die Bolzen wird extra Dichtmasse aufgetragen, damit dort kein Wasser zur Korrosion führen kann.

Auf diesem Blick nach oben auf das Kielschwein sehen Sie die passgenaue Bohrung für den Bolzen.

Vorsichtiges Absenken

Absenken

Während die Bootsbauer unten noch letzte Hand an Details der Dichtungsschicht legen, stellt rechts ein Bootsbauer bereits die Halterungen des Rumpfes herunter, damit man den Rumpf wieder langsam absenken kann.

Links - neben dem Bug - erkennen Sie eine weitere stählerne Stapelstütze. Diese benötigen wir ständig, um den Rumpf stabil zu halten. Bei einem stundenlangen Hängen in den Gurten bestünde sonst angesichts einer so großen Masse die Gefahr einer Verformung.
Ferner halten die Stapelstützen den Rumpf auch bei Wind exakt in seiner Position über den Kielbolzen.

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